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Informationen zum Pflegegrad 2:
Die Hanseatischen Pflegeprofis in Hamburg-Rahlstedt klären auf

Wer in seiner Selbstständigkeit oder in Bezug auf kognitive, körperliche oder psychische Fähigkeiten erheblich beeinträchtigt ist, wird entsprechend § 15 SGB XI dem Pflegegrad 2 zugeordnet.

Pflegegrad 2: Einstufung durch den Medizinischen Dienst

Mit der neuen Regelung seit 01.01.2017 fallen unter diesen Pflegegrad automatisch alle Personen, für die bisher die Pflegestufen 0 und 1 galten. Bei Neubeantragungen muss die Zuweisung in den Pflegegrad 2 von der Pflegekasse bestätigt werden. Die obligatorische Begutachtung für den Pflegegrad 2 muss eine Punktzahl zwischen 27 und unter 47,5 ergeben.

Die Punktevergabe erfolgt nach bestimmten Bereichen, die im Nachfolgenden aufgelistet sind:

  • Mobilität: Wie selbstständig kann die Person noch Treppen steigen oder sich hinsetzen?
  • Kognitive & kommunikative Fähigkeiten: Wie findet sich die Person im Alltag zurecht, kann sie selbst Entscheidungen treffen?
  • Verhaltensweisen & psychische Problemlagen: Ist die Person unruhig, zeigt sie Verhaltensauffälligkeiten?
  • Selbstversorgung: Wie gut kann die Person noch selbst für sich sorgen?
  • Bewältigung von & selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen sowie Belastungen: Welche Unterstützung braucht die Person bei medizinischen Fragen?
  • Gestaltung des Alltagslebens & soziale Kontakte: Kann sich die Person selbst beschäftigen und pflegt sie selbstständig soziale Kontakte?

Leistungen für Personen mit Pflegegrad 2

Leistungen, die Pflegekunden mit Pflegegrad 2 von Pflegediensten erhalten und die gleichzeitig von der Pflegekasse (zumindest anteilsmäßig) erstattet werden, sind:

  • Betreuungs- & Entlastungsleistungen – monatlich 125 Euro
  • Kurzzeitpflege – maximal 1.612 Euro für bis zu 28 Tage pro Jahr
  • Verhinderungspflege – maximal 1.612 Euro für bis zu 28 Tage pro Jahr
  • Tages- & Nachtpflege – monatlich 689 Euro

Versicherte mit Pflegegrad 2 haben zusätzlich Anspruch auf Pflegegeld (monatlich 316 Euro) sowie Pflegesachleistungen (monatlich 689 Euro). Des Weiteren werden Zuschüsse für Wohnraumanpassung, medizinische Hilfsmittel und Pflegehilfsmittel, kostenlose Pflegekurse für Angehörige sowie ehrenamtliche Pflegepersonen, kostenlose Beratung und Beratungsbesuche sowie Förderung für Bewohner von Wohngruppen oder WGs gewährt.

Weitere Kosten, die selbst zu tragen sind

Sollten Pflegekunden bzw. deren Angehörige eine stationäre Versorgung, z.B. in einem Pflegeheim in Hamburg-Rahlstedt, wünschen, müssen diese für einen erheblichen Teil der Pflegekosten selbst aufkommen.

Informieren Sie sich gerne telefonisch zu unseren Leistungen
für den Pflegegrad 2.

Telefon:  040 - 650 481 88